Qualifikationen

Ich bin in einer sehr musikliebende Familie aufgewachsen.

Mein Vater hat Säge (jawohl) gespielt, meine Mutter Klavier und Gitarre, meine Schwester auch Klavier und viele andere Instrumente, mein Bruder ist eher beim Singen geblieben, und ich Klavier und Klarinette – und dann haben wir alle täglich zusammen mit viel Inbrunst und Leidenschaft gesungen. Öfters haben wir als Kinderfamilie oder Jugendtrupp Auftritte gemacht.

Hier glaube ich, dass wir uns gerade für einen Familienauftritt vorbereiten – wenn ich die Kleidung anschaue, ha.
Unser Kater, Kalandi, hat mir geduldig zugehört und mir Gesellschaft geschenkt während meinen täglichen 30-Minuten-Übungszeiten.

Daraus ist eine enorme Liebe zum kraftvollen Phänomen Musik entstanden. In meiner Heimat, Dänemark, wie in den nordischen Ländern gesamt, wird Musik häufig genutzt um ein Gemeinschaftsgefühl zu fördern – und um Freude zu haben. Ich habe im Pop-Kirchenchor und -Bands gesungen und dirigiert, im Schulorchester und -Big Band gelernt, einen Musikabitur gemacht, nach ein paar Jahren mit Anstellung und freiwilligen Dienst im Jugendausbildungsbereich mit den Schwerpunkten Musik, Sprachen und Führung, habe ich in London meine Universitätszeit angefangen.

1995-96 Roehampton Institute, Surrey University, London – BA (Musik) Jahr 1. Seit 2004 University of Roehampton

Nachdem ich London für Dänemark getauscht habe, ist das Roehampton institute von diesem betagten Sitz bei Wimbledon in neuen Anwesen eingezogen.

1996-99 Århus Universitet, DK – BA (Musikwissenschaft) – 2.-4. Jahr

Das Institut für Ästhetische Fächer (inkl. Musikwissenschaft) hatte gerade neugestaltete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen.

Ich erinnere mich mit Gänsehaut daran, wie wir hier Verdis Requiem geprobt und aufgeführt haben.

1999 Ab dann ging es steil nach oben mit meiner Karriere als Musikerzieherin für Kinder, da ich zwei Monate nach meiner bestandenen Prüfungen (BA) Mutter wurde 🙂 – und vier Söhne bekommen haben, die erstmal allesamt Trommeln und das Schlagzeug liebten, natürlich – aber die letzten Jahre auch die Leidenschaft für die Gitarre, das Klavier und das Singen entdeckt haben. Mal schauen was als nächstes kommt. Grade übt oben der 17-Jährige für einen Auftritt Morgen, ich höre laute E-Gitarrensounds – und gleich wird das Haus von Kindern summen, da der 19-Jährige seine Schlagzeug-Schüler heute empfängt.

Auf Zehenspitzen.
Tupper macht wunderbar Krach!

Musik macht munter
Vier Jungs mit einer Leidenschaft.

Die ganzen Jahre war ich in verschiedenen Kirchen, die Pop-Bands für die Gottesdienste und Events nutzen, die Musikbeauftragte. Jede Woche habe ich mich mit Laien und Profis getroffen, die zusammen schöne und coole Musik gestallten wollten. Aus diese Anstellungen hat sich ergeben, dass ich unzählige Hochzeiten und viele Trauerfeier musikalisch gestaltet haben. Auch habe ich in Dänemark über viele Jahre Konferenz-Bands gesammelt und geführt. Seminare und Konferenzen habe ich auch immer wieder veranstaltet.

Mein Arbeitsplatz hinter den Tasten.

In 2001 als ich zum 2. Mal Mutter wurde, habe ich eine CD mit unserer Kirche produziert und professionell aufnehmen lassen. Hier kannst du ein paar Aufnahmen hören.

Das Titellied aus meiner CD „Indtil nu har du hjulpet“ / „Bis heute hast du mir geholfen“

Von meinem Freund Hans Christian Jochimsen komponiert, habe ich die grosse Ehre genossen sein wunderschönes Lied „Velsignelsen“ / Der Segen“ mit seinem unvergleichlichen Chor „Opstand Gospel Choir“ aufnehmen zu können. Schnell danach hat sich Kind Nummer drei angekündigt und der Umzug nach Deutschland folgte. Dann hatte ich erstmal andere Sachen zu regeln 🙂

In den letzten Jahren habe ich dazugelernt, was ich viele Jahre geglaubt habe, dass Musik für unser Gehirn sehr, sehr fördernd ist. Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass viel mehr Menschen in den Genuss der Musikausübung kommen, besonders, dass viel mehr Vertrauen bauen können, dass auch sie Musik ausüben können – und dass unvergessliche Tage noch schöner werden, indem die musikalische Umrahmung stimmt.

In den letzten Jahren habe ich dazugelernt, was ich viele Jahre geglaubt habe, dass Musik für unser Gehirn sehr, sehr fördernd ist. Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass viel mehr Menschen in den Genuss der Musikausübung kommen – und besonders, dass viele Vertrauen entwickeln, dass auch sie Musik ausüben können – und dass unvergessliche Tage noch schöner werden, indem die musikalische Umrahmung stimmt.

„Ich kann nicht singen!“ – Tatsächlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Menschen, die sich sehnlichst gewünscht haben, dass sie singen oder spielen könnten, aber die Lüge geglaubt haben, dass sie es nicht können. Mit solchen wertvollen Menschen habe ich besonders viel Freude sie in die wunderbare Welt des Musizierens zu führen.

Ich bin heute noch immer als Musikbeauftragte angestellt – bei Equippers Berlin – und starte jetzt auch als Freiberufler durch.

Ob geübt oder „möchte-gern-Anfänger“ – bei mir ist jeder willkommen!